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Bundesbruder Otmar Tallafus v. Fifty hat uns für immer verlassen
Oktober 2013

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Am Freitag, dem 4. Oktober 2013 versammelte sich eine zahlreiche Schar von Bundesbrüdern und Bundesschwestern auf dem Friedhof in Buchen im Odenwald, um Abschied zu nehmen von ihrem so plötzlich verstorbenen Bundesbruder Otmar Tallafus v. Fifty. Auch unsere Chargen gaben ihm die Ehre und standen Spalier an seinem Grab.

Das Licht der Welt erblickte Fifty am 20. September 1941 in einer Kleinstadt in Südmähren, heute CSR. Nach der Ausweisung und Flucht über Österreich im Jahr 1945 gelangte die Familie ohne den bereits im Krieg gefallenen Vater in den Raum Buchen, wo seine Mutter gemeinsam mit den Großeltern später ein eigenes Haus erbauten.

Er studierte Mitte der 1960er Jahre Maschinenbau an der damaligen Staatlichen Ingenieurschule Karlsruhe und war zu jener Zeit Konkneipant bei unserem Bund. Nach seinem Studium trat er im Herbst 1966 in den Altherrenverband ein, wurde Philister und zwei Jahre später Alter Herr. Er war ein Vollblut-Markomanne und trat immer vehement für die Belange der Verbindung ein. Immer wieder einmal lud er andere Markomannen, auch die Aktivitas zu sich nach Buchen ein.

Sein Lebensmittelpunkt blieb immer diese Stadt, obwohl er am Anfang seiner beruflichen Laufbahn auch bei mehreren Firmen im weiteren Umfeld tätig war. In den 1970er Jahren gründete er gemeinsam mit einem Deutsch-Amerikaner eine Entwicklungsfirma für Kunststoff-Prüfmaschinen, in der er aber nach einigen Jahren sein Engagement wieder einstellte.

Seine Berufung fand BB Fifty danach auf dem Fachgebiet Anwendung technischer Gase. Zuerst war er bei der US-Firma 3M-Company, danach bei der Tyczka Gruppe und danach Jahrzehnte bis zum Ende seiner beruflichen Tätigkeit beim Sauerstoffwerk Guttroff in Reicholzheim im Taubertal tätig.

Durch seinen Erfindergeist gelangen im dort viele Patente, vorwiegend auf dem Gebiet der Konservierung von Lebensmitteln mit Hilfe von diversen Gasen. Auch andere Anwendungen von Technischen Gasen gehörten zu seinem Spezialgebiet.

Im Jahr 2007 setzte er sich dann zur Ruhe und widmete sich seiner Familie und dem Tennissport. Im Alter von nur 72 Jahren ist er ganz plötzlich am 28. September 2013 in seinem Haus in Buchen verstorben.



Die Markomannia wird an Allerheiligen, 1. November 2013 im Rahmen einer Trauerkneipe nach alter studentischer Weise Abschied von ihrem Bundesbruder nehmen.





     
S. Daubenschmidt v. Baby