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Bayerntreff 2014 in Rosenheim
29.5.2014





Bald gibt es hier Bilder


Mit einem Paukenschlag besonderer Art begann der diesjährige Bayerntreff für den Berichterstatter.

Auf der Fahrt von Schweinfurt nach Rosenheim gab es bei Greding einen kapi-talen Motorschaden an unserem Auto, der in der Folge noch einiges nach sich zog, sodass der mit BB Neptun vereinbarte Termin am Golfplatz Prien ebenfalls buchstäblich platzte.

Doch nun zum Programm und Verlauf des Treffens. Unser BB Zupf hatte zusammen mit seiner Jutta, und vermutlich unter der Regievon BB Neptun, ein sehr interessantes, ehrgeiziges, und wie wir am Ende wußten auch anstrengendes Programm zusammengestellt.

Der Donnerstag, der 29. Mai begann, wie üblich, mit der Anreise der Teilnehmer und einer gemeinsamen Wanderung zum Biergarten Hochstrasser Alm. Das Wetter war bescheiden und wir brauchten alle zeitweise einen Schirm. Zurück im Hotel Happinger Hof, wenig südlich von Rosenheim, trafen wir uns in der Luitpoldstube zum ersten Abendessen und angeregten Gesprächen.Diesen ersten Abend beschloss ein besonderer Höhepunkt:

Eine Lesung mit Sax und Säge aus dem Krimi „Nacht der Einsamen“, ein –drucksvoll vorgetragen von der Autorin JULI FELLMANN und ihren musikalischen Begleitern auf Saxophon, Gitarre und diversen Fuchsschwänzen.Für die „Weltverbesserer“ unter uns lud dann die hoteleigene Bar zum Besuch ein.

Für den Chronisten folgte am Freitag, bei miesem und kaltem regnerischen Wetter, einer von drei Höhepunkten unseres diesjährigen Treffens.Nach dem Frühstück ging es in Fahrgemeinschaften zum Gasthof Oberwirt in Fischbachau, wo uns mit Sebastian Viellechner eine beeindruckende Persönlichkeit bereits erwartete. Die folgende Führung des Kräuterpädagogen und „Kräuterwastl“ , wie er sich selbst nennt, zum Thema „Wald- Natur- und Kräuterlandschaft desAlpenvorlandes im Leitzachtal“, hat uns sicher allen neue Erkenntnisse zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gebracht.

Die anschließende Mittagspause beim Oberwirt mit der Verkostungsmöglichkeit der Naturprodukte des „Kräuterwastl“ war einfach köstlich. Danach machten wir uns auf den Weg zur Kaffeerösterei Dinzler am Irschen –berg. Die Führung durch dieses sehr ambitionierte und auch durchaus mutige Projekt hat uns allen jede Menge spannender Infos zu dem für uns in Europa wichtigen Kulturgut Kaffee vermittelt.

Nach einem Abendessen im Hotel haben wir dann noch etwas für unsere Bil –dung getan und über die Geschichte und Entstehung der Region um Rosenheim einen Vortrag gehört.

Der Samstag, der letzte Maitag, stand ganz im Zeichen des nahen Sees und des von Ludwig II geplanten Schlosses Herrenchiemsee mit seinen schönen Springbrunnen und seinen Zimmern und Prunksälen. Z.B. wurde das Paradeschlafzimmer, im Stil von Louis XIV , innerhalb von zwei Jahren errichtet. Es war der teuerste Raum des 19. Jhts. in Europa und wurde vom „Kini“ angeblich nie benutzt.

Nicht zu toppen ist natürlich der große Spiegelsaal, in seinen Abmessungen und der Ausstattung, das Vorbild in Versailles übertreffend. Im übrigen war das teuerste Objekt im ganzen Schloß ein riesiger Kerzenleuchter aus Meissen.

Einen Besuch lohnte außerdem das Augustiner-Chorherrenstift mit Verfassungs-Museum und Gemäldegalerien.

Wer dies alles bereits von früheren Besuchen kannte oder einfach ausspannen wollte, machte einen Rundgang um den See bei herrlichem Sommerwetter, mit Mittagspause im Biergarten.

Mit einem festlichen Abendessen bei einem sehr guten Italiener in Rosenheim beendeten wir diesen ereignisreichen Tag. Im Hotel angekommen tagten die be-reits erwähnten „Weltverbesserer“ bis weit nach dem Mitternachtsschrei.

Der das Treffen abschließende Besuch der Inka-Ausstellung im Lokschuppen war für Heiderose und mich von besonders großem Interesse, da wir derzeit für 2015 eine große Südamerika-Reise planen, die natürlich den Besuch der wichtigsten Stätten dieser Hochkultur einschließen wird.

Als Fazit der 3 Tage von Rosenheim kann ich festhalten:
  • Ein großes Lob gebührt den Ausrichtern, unserem BB Zupf mit seiner Gattin Jutta. Nur wer bereits einmal etwas Ähnliches gemacht hat, kann nachvollziehen, welcher Aufwand in der Vorbereitung für eine solch gelungene Veranstaltung nötig ist.
  • Die beim Treffen anwesenden 13 BB mit ihren Frauen und Partnerinnen sind ganz sicher, wie wir, zufrieden und bereichert wieder nachhause gefahren.
  • Die Latte für den nächsten Bayerntreff 2015 liegt jetzt entsprechend hoch.

PS:Sehr erfreulich war das Kommen zweier BBBB mit Frau und Kindern, die bisher noch nicht dabei waren.
 Ich denke, sowohl BB Muffi als auch BB Welle hat es so gut gefallen, daß sie im nächsten Jahr vielleicht wieder kommen, um die Idee, die hinter diesen Treffen steht:
 „GELEBTE VERBINDUNG“
 in die nächste Generation weiterzutragen.



Wolfgang Jantzer v. Caesar